Über uns

Wer sind wir und was fahren wir?

Peter Ebeling

Peter Ebeling, Jahrgang 1938, ist von Geburt an mit dem Virus „Auto“ behaftet. Nachdem ihm 1953 die Lehre bei einem Lebensmittelgroßhändler so gar nicht schmecken wollte, wechselte er seinen Ausbildungsbetrieb und fuhr fortan mit dem Fahrrad über 30 km von der Heimatstadt Braunschweig zu Volkswagen nach Wolfsburg – tagtäglich, im Sommer wie auch im Winter.

Nach ersten Fahrversuchen auf Buckeltaunus und Champion dann 1963 der erste Käfer: nach dem Feierabend aus zwei Unfallfahrzeugen selbst zusammengebaut.


Der Traum wird wahr

Und somit begann etwas, was nur als Leidenschaft zu beschreiben ist und bis zum heutigen Tag anhält.

Die Liebe zum VW-Käfer Anfang der 1970er wurde der erste Brezelkäfer erworben, zehn Jahre später wartete dann ein Typ 87 (Typ 82 auf Allradbasis) auf eine langjährige Restaurierung. Irgendwann kam dann der Entschluß, das Hobby zum Beruf zu machen. Die Geschäftsräume befanden sich zunächst in Berlin-Neukölln im zweiten Hof der Thomasstrasse 53. Diese Adresse war nicht nur in Berlin, sondern auch im übrigen Bundesgebiet und sogar über dessen Grenzen hinaus eine bekannt, wenn es darum ging, ein seltenes Ersatzteil für den Uralt-Käfer zu ergattern. Etliche Käfer mussten zwangsläufig in der Thomasstraße ihr Leben lassen, da sie für einen Wiederaufbau für damalige Verhältnisse zu kaputt waren und ihre Teile als Organspende gebraucht wurden.

Heute werde nur noch wenige Fahrzeuge ausgeweidet, denn mittlerweile ist erstens das Angebot an Nachfertigungen enorm (frühe Modelle jetzt mal ausgenommen) und zweitens sind selbst Käfer von 1985 bereits Anwärter auf das begehrte H-Kennzeichen.


Die Jahrtausendwende

Nach schwerer Krankheit 1997 hat Peter Ebeling seine Firma an seine Frau Carola übertragen, konnte aber nach Genesung wieder vollständig an seinen „Arbeitsplatz“ zurückkehren.

Bis vor ein paar Jahren noch fuhr Peter Ebeling zu den großen Oldtimer-Teilemärkten – zunächt als Käufer, später als Verkäufer.

Wenn es irgendwo eine Veranstaltung für alte VW gab, war Peter Ebeling dabei.

Der Umzug

Nach vielen Jahrzehnten dann 2004 der Umzug nach Berlin-Oberschöneweide – man brauchte Platz und hier hat man ihn! Gleichzeitig hielt auch das Internet Einzug, was - im Nachhinein betrachtet- größere Veränderungen mit sich brachte, als ein Umzug.

So sind wir jetzt weniger auf Teilemärkten zu finden, als hier und jetzt im Netz! Denn auch das Kaufverhalten unserer Kunden hat sich durch das Internet verändert.

Was bleibt, ist das Wissen rund um den Käfer und seine Verwandten. Das kann weder der Computer, noch das Interent ersetzen. So wie den Käfer selbst - was kann ihn ersetzen?

Die Zukunft

Zukünftig möchten wir uns über per Onlineshop-Versand hauptsächlich um Kunden mit Fahrzeugen der Baujahre bis 07.1965 kümmern, denn für die "moderneren" Fahrzeuge gibt es jede Menge gute Mitbewerber, die dieses Spektrum erfolgreich abdecken. Daher bieten wir in unserem Onlineshop nur für die Alten die entsprechenden Teile an.

In unserem Laden sowie auf Anfrage per Telefon oder E-mail führen wir nach wie vor Teile für alle Baujahre, oft auch als gutes Gebrauchtteil. C0902c691689ce2fd9b40bd8f8a9096881c68a46

Unsere Fahrzeuge

Wir haben unser Hobby nicht nur zum Beruf gemacht, sondern besitzen selber auch alte Fahrzeuge, die fast alle aus dem Hause Volkswagen stammen.

Im Wald und auf der Heide

Das älteste Fahrzeug in unserem Bestand ist ein VW Typ 82 von 1943. Oder vielmehr gesagt: die Karosserie.
Bevor Peter Ebeling es von der Witwe eines Freundes erwarb, wurde es seit Beginn der 1950er Jahre jeden Tag in Ost-Berlin als Alltagsfahrzeug genutzt. Die Karosserie stammte aus einer Schuttkuhle und wurde zunächst mit einer 53er-Käfer-Bodengruppe mit Typ-82-Vorder-und-Hinterachse komplettiert. Später – noch zu Mauerzeiten – wurde die Bodengruppe gegen eine 181er Bodengruppe ausgetauscht. Und darauf fährt das Fahrzeug heute noch. Es ist bis jetzt unrestauriert.

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Was lange währt...

Sehr aufwendig und langjährig restauriert wurde unser Zwitter-Käfer von 1953. Peter Ebeling hat ihn Anfang der 1970er Jahre erworben. Er hatte kaum Rostschäden und die Innenausstattung war wie frisch aus dem Laden! Trotzdem wurde das Fahrzeug bis auf die kleinste Schraube zerlegt. Nach vielen vielen Jahren, 2003, war dann der große Moment, als der Käfer dann zugelassen wurde. Seitdem begleitet er uns auf unseren Fahrten zu Vereinstreffen oder anderen Oldtimerveranstaltungen.

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Möchte wachgeküsst werden...

Unspektakulärer ist dafür der 1963er Export-Faltdachkäfer von Peters Frau Carola.

Sie hat den Wagen 1986 als ihr erstes Auto nach Erhalt des Führerscheins gekauft. Das Fahrzeug wurde zunächst jeden Tag gefahren, später aber nur noch im Sommer. Der Käfer wartet sehnsüchtig darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden, denn so mit den Jahren kamen auch die Altersschwächen.

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